Donnerstag, 26. Mai 2016

Meine Seelenschwester ist nach über einem halben Jahr zurück.
Wir saßen auf meinem Balkon und irgendwie fühlte es sich so an, als wäre überhaupt keine Zeit vergangen, als wäre sie nie weggewesen. 
Wir haben unsere Situationen ausgetauscht, festgestellt das sich doch viel getan hat.
Aber am Ende sind wir die 2 gleichen hoffnungslosen Gestallten.
Die eine hällt am Leben fest, ist aber so voller Emotionen, dass sie innerlich zerrissen ist.
Die andere wäre lieber nie geboren und ist innerlich schon längst tot.
während die eine über ihr Alkoholproblem redet, ist die andere pausenlos am kiffen.
wir sind schon zwei komische Gesallten. aber hält seit 8 Jahren

Sonntag, 8. Mai 2016

ne du nichts mit trinken und auch kein fick für dich

Die Sonne und ihre Wärme ist zurück.
Die Bäume verdecken mir mit ihren jungen Blättern die Sicht nach draußen.
Aber morgen muss ich ja eh wieder raus. Es gibt viel zu tun. Sommerfest vorbereiten, Ausflug planen, Liste erstellen und natürlich noch die Kinder versorgen und beschäftigen.
Bei 2 Jungs mache ich mir Sorgen, bin auch schon mit deren Sozialarbeiter in Kontakt, dass wir endlich mal ein psychologischen Gespräch arangieren.
Nebenbei muss ich mich noch mit lästigen Kerlen rumschlagen. Keine Ahnung was bei den los ist. Ich glaube das ist der Anblick wie ich mit den Kindern umgehen. Das weckt halt Vatergefühle. Trotzdem will ich ungerne mehrmals die Woche Körbe verteilen.
"Wir beide trinken gehen?"
"Ne du nichts mit trinkengehen. Hab ich dir letzte Woche schon gesagt."
"Kino mit mir?"
"Nein, auch kein Kino. Gar nichts. Nochmal: Ich werde mit dir nichts unternehmen. Ich habe einen Freund"
haha als würde diese Lüge sie irgendwie davon abhalten.
Es ist nervig wenn ich mit den Kindern draußen bin und wir die ganze Zeit beobachtet werden.
Wobei neulich wars gut, da haben wir Fußball gespielt und dann kamen noch 3 Beobachter dazu und spielten mit. Gut für mich, dann konnte ich mich am Rand kurz ausruhen und dann weiter zum Buddelkasten, einen Streit schlichten.

(tumblr)

Donnerstag, 5. Mai 2016

work,work,work,work,work

Menschen sind komisch. Ich verstehe sie nicht. Sie schaffen Probleme, wo keine sind. Sie regen sich über Dinge auf, die nicht mal existieren.
Zum Glück lebe ich weiter in meiner Gleichgültigkeit.

Die Arbeit ist Kräfteraubend, aber ich sehe für was ich das tue. Kleine, junge Menschen, die noch rein sind und die meine Unterstützung in Sachen brauchen, die sie selbst noch nicht regeln können.
Die Woche hatte ich einige Gespräche mit deren Sozialarbeitern. Viele Eltern sind der Ursprung von Problemen. Die Kinder sind der Spiegel der Eltern.
Benimmt sich ein Junge wie ein Schwein, kannste wissen das der Papa Zuhause auch auf Hausschwein macht. Es gibt 3 Brüder die ein sehr schwieriges Umfeld haben. Hygiene wird bei denen nicht so oft betrieben. Auch deswegen musste ich zu ihren Sozialarbeitern, außerdem brauch der eine endlich einen Test auf ADHS und der andere auf ADS. Mir ist es wichtig das sie dann nicht mit Medikamenten vollgepumpt, sondern dementsprechend gefördert werden. Unsere Möglichkeiten sind da beschränkt, aber ich belese mich schon fleißig wie man dann richtig weiter mit ihnen arbeitet.

Zu meinem Körper.... ich glaube lange hält der nicht mehr durch. Ich hatte die letzte Woche unendliche Rückenschmerzen und konnte meinen linken Arm kaum bewegen. Trotzdem laufe ich rum und versuche anzupacken, wo ich nur kann. 
Alles in mir ist in einem ständigen Kampf gegen sich selbst.