Mittwoch, 7. Dezember 2016

Grenzen

Mein Körper entzieht mir alles.
Ich bin nur noch ein Schatten, der durch den Tag torkelt.
Schwindel
Erbrechen
Schwäche
Ich bin schwach. Dank meines Körpers. und den soll ich lieben lernen?

Grenzen akzeptieren. Bin halt keine 20 mehr.
Körperlich auf dem Stand einer 80 Jährigen.
So macht das Leben Spaß.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

25.10.2016

Ich laufe und laufe.
Gucke mich immer wieder um.
scheiß Paranoia
Ich sollte aufhören Drogen zunehmen, wenn ich eine Besserung will.
Das Meeresrauschen brauch ich jetzt.
Meer hab ich nicht, also laufe ich zum See.
Die Wellen sind lächerlich, lediglich ein leises blubb hier und da.
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sonst gehts mir glaub ich gut.
Ich arbeite sehr viel. Dabei hab ich so viel im Kopf, dass ich mich selbst vergesse.
Is aber okay, ich merkst ja nicht (:
Morgen kriegen die Mädels die Nägel von mir schön gemacht
und vielleicht springt auch ein Nagellack bei guter Führung raus.



hatte da einen süßen Brief bekommen

Samstag, 1. Oktober 2016

10 Tage Schweden liegen hinter mir.
Ein Teil von meinem Herz ist dort geblieben. 
Es läuft durch die Wälder, weg vom Weg.
Über Moos bedeckte Felsen und vorbei an Blaubeeren und Preiselbeeren.
Es klettert auf Bäume, bis zum höchsten Ast und blickt über das Land.
Es kann atmen. Ist frei und glücklich.
Sitzt auf dem Rücken vom Pferd und galoppiert um den See herum, bis es zur Strandstelle angelangt und schwimmen geht.
Pferd und Hund strahlen so viel Wärme aus, das es unmöglich ist zu frieren.

Hej då vackra livet.

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Samstag, 10. September 2016

mag nicht mehr

ich weiß auch nicht   -
seit 2 Wochen ne scheiß Phase.
Loch ist tiefer, Nebel dichter
reden ist mir zu viel. atmen fällt schwer
Herz rast, Hände zittern
und ich beobachte das mit großem Missfallen
und weiß auch nicht.

Donnerstag, 11. August 2016

11.08.16

nanu, woher kommt die plötzliche Unsicherheit?
Alles zweifel ich an. Nichts kann ich mir selbst recht machen.
gegenüber Menschen ein kompletter Reinfall
Das Gefühl, nie gut genug zu sein. Im Gegenteil, alles nur schlimmer zu machen.
Einzige Sicherheit? Die Gewissheit, dass ich Nichts bin.
Tschüss und Tschau

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Sonntag, 31. Juli 2016

31.07.



Warum gibts es so viele verschiedene Versionen einer Persönlichkeit.?
 Bei seiner Mutter ist man anders als beim besten Freund.
Sobald wir uns beobachtet fühlen verhalten wir uns anders.
Ganz alleine ist man am ehrlichsten?
Welche Person bin denn nun ich? oder ist es alles zusammen meine Person?
Am liebsten bin ich, ich alleine.
Da ertrag ich mich nicht unbedingt, aber ich fühle mich freier, unbeobachtet.

Ist nicht jeder tausend in einer Person?

Dienstag, 26. Juli 2016

schwindelei

Ich fahre nach Hause. 
Schwindel taumelt um mich. Kurz alles schwarz. 
3x heute
aber ich fall nicht um, noch nie und wirds auch nicht geben.
-aber mir ist so verdammt schwindelig.
Vielleicht sollte ich vom Fahrrad absteigen und kurz Pause machen?
-dafür hab ich keine Zeit
Zu Hause angekommen, merke ich erst wie beschissen es mir wirklich geht.
Bei der Arbeit mach ich einfach, ich merke mein Körper gar nicht. "Gehts mir gerade gut oder schlecht?"
- keine Ahnung, alles taub

Dienstag, 19. Juli 2016

suchen

viel zu tun.
viel zu bedenken.
aber ich glaube so ist das "normale" Leben der Gesellschaft.
wenn ich als "gesund" und "normal" gelten will, gehört das dazu.
vielleicht bin ich auch einfach nur ein extrem fauler Mensch.

Ja, was soll ich sonst schreiben?
Ich war die letzten Wochenenden immer unter Menschen, feiern bis 8 Uhr früh.
neue interessante Lebensgeschichten gehört.
und trotzdem unerfüllt ins Bett gegangen
Ich glaube, ich bin ein ewiger Sucher

Suche nach dem Sinn
Suche nach der Zufriedenheit
Suche nach der Erfüllung
Suche nach dem Wichtigen

Freitag, 1. Juli 2016

30.06.16

Ich weiß auch nicht..Glaube ich hab ein großes Problem.
In den letzten 5 Tagen habe ich wie nichts 100€ verraucht.
Hab immer noch nicht genug. Raupe Nimmersatt
Aber ich bin mir auch ganz sicher, dass ich nicht wie ein kompletter hängengebliebener Kiffer rumliege.
Nein, ich sitze (:

Gestern war ich abends bei meinem Versorger. So ein schöner, junger Mann.
und natürlich bin ich wieder auf der Couch gelandet.
"Morgen ist wieder freier Männerabend. Willste rüberkommen?"
"Ich bin doch kein Kerl!"
"Ja, aber ich dachte du magst das immer?!"
"Natürlich, kleiner Spaß am Rande. Aber trotzdem würde ich ungern als Kerl durch gehen. Bin ja trotzt meiner Art immer noch ne junge Frau, heterosexuelle junge Frau." (:
"Glaub mir, das werde ich auch nicht vergessen."

Bis gleich Atze!

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Montag, 27. Juni 2016

Familie

Hallo Kleines,
durch eine Mandel-OP hast du jetzt länger Schulfrei gehabt.
Jeden Tag sahst du an der Treppe und hast auf mich und mein Fahrrad gewartet. Noch bevor ich es richtig abgestellt habe, rennst du mir in die Arme. Dein Bruder kommt auch noch angerannt. Und jetzt auch noch deine kleine Schwester.
Hinterher gehetzt kommt deine Mama mit deinem kleinsten Bruder auf dem Arm. "Ach Paula. Hallo. Alle meine Kinder. Immer schreien Paula, Paula. Alle 3 Kinderzimmer? Dijana und Sania nach oben zu Mittag. Ja?"
"Ja na klar, kein Problem. Aleksander bekommt dann was von uns. Und die zwei schick ich dann nach oben. Schlaf bisschen und später bringst du David mit."
"Danke Paula, viel Dank."
bitte bitte, ich würde für deine Kinder alles machen.

Auch wenn du nur mit mir spielen willst, teilst du oder wartest bis ich kann. Bei dem kleinen Charmbolzen funktioniert das nicht ganz so gut. Aber da muss er durch und sich ausbocken. Oder du kümmerst dich dann um ihn. Danke dir für deine Sicht auf die Dinge und das du verstehst das es mehr gibt als nur einen Selbst.

Gestern musste ich dir sagen, dass ich eine Woche Urlaub habe und nicht da sein werde. Deine braunen, großen Augen füllten sich mit Tränen. Wurde immer voller, bis riesige Tränen dein Gesicht runterrannten.
"Ach Maus, glaub mir, ich werde jeden Tag an euch denken und mich fragen wie es euch geht."
"Aber bitte komm doch."
"Nichts würde ich lieber machen, aber manchmal braucht man eine Woche frei. Das ist wie mit dein Ferien. Ich muss auch mal wieder bisschen Energie tanken"
"Ok. Aber bitte komm schnell wieder."
"Montag in einer Woche meine Kleine"


Du hälst dich fest an meinen Händen. Lässt mich nicht los, bis wir zu meinem Fahrrad kommen.

Ich sehe dein erwartungsvolles Gesicht, zwischen all den Tränen.
"Noch ne Runde fahren?"
- wildes Nicken

Bis in einer Woche und pass auf dich und deine Geschwister auf.


Montag, 6. Juni 2016

04.06.16

komische Nacht gewesen..

unheimlich gut unterhalten, ohne die übliche Anstrengung zu spüren. -du hast ja eh immer neu gefragt
und du sagts genau die richtigen Dinge
aufgeraucht? neu gebaut
bei deinem Lächeln
du hörst Techno, ich mach meinen Rap an.
dein blonder dreitage Bart
deine Hände versuchen auf HipHop zumachen.
dann wirds ruhiger, wir gehen.
endlich auf das Wichtige für den Moment konzentrieren-

aber bitte geh, bevor ich wach werde.


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Donnerstag, 26. Mai 2016

Meine Seelenschwester ist nach über einem halben Jahr zurück.
Wir saßen auf meinem Balkon und irgendwie fühlte es sich so an, als wäre überhaupt keine Zeit vergangen, als wäre sie nie weggewesen. 
Wir haben unsere Situationen ausgetauscht, festgestellt das sich doch viel getan hat.
Aber am Ende sind wir die 2 gleichen hoffnungslosen Gestallten.
Die eine hällt am Leben fest, ist aber so voller Emotionen, dass sie innerlich zerrissen ist.
Die andere wäre lieber nie geboren und ist innerlich schon längst tot.
während die eine über ihr Alkoholproblem redet, ist die andere pausenlos am kiffen.
wir sind schon zwei komische Gesallten. aber hält seit 8 Jahren

Sonntag, 8. Mai 2016

ne du nichts mit trinken und auch kein fick für dich

Die Sonne und ihre Wärme ist zurück.
Die Bäume verdecken mir mit ihren jungen Blättern die Sicht nach draußen.
Aber morgen muss ich ja eh wieder raus. Es gibt viel zu tun. Sommerfest vorbereiten, Ausflug planen, Liste erstellen und natürlich noch die Kinder versorgen und beschäftigen.
Bei 2 Jungs mache ich mir Sorgen, bin auch schon mit deren Sozialarbeiter in Kontakt, dass wir endlich mal ein psychologischen Gespräch arangieren.
Nebenbei muss ich mich noch mit lästigen Kerlen rumschlagen. Keine Ahnung was bei den los ist. Ich glaube das ist der Anblick wie ich mit den Kindern umgehen. Das weckt halt Vatergefühle. Trotzdem will ich ungerne mehrmals die Woche Körbe verteilen.
"Wir beide trinken gehen?"
"Ne du nichts mit trinkengehen. Hab ich dir letzte Woche schon gesagt."
"Kino mit mir?"
"Nein, auch kein Kino. Gar nichts. Nochmal: Ich werde mit dir nichts unternehmen. Ich habe einen Freund"
haha als würde diese Lüge sie irgendwie davon abhalten.
Es ist nervig wenn ich mit den Kindern draußen bin und wir die ganze Zeit beobachtet werden.
Wobei neulich wars gut, da haben wir Fußball gespielt und dann kamen noch 3 Beobachter dazu und spielten mit. Gut für mich, dann konnte ich mich am Rand kurz ausruhen und dann weiter zum Buddelkasten, einen Streit schlichten.

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Donnerstag, 5. Mai 2016

work,work,work,work,work

Menschen sind komisch. Ich verstehe sie nicht. Sie schaffen Probleme, wo keine sind. Sie regen sich über Dinge auf, die nicht mal existieren.
Zum Glück lebe ich weiter in meiner Gleichgültigkeit.

Die Arbeit ist Kräfteraubend, aber ich sehe für was ich das tue. Kleine, junge Menschen, die noch rein sind und die meine Unterstützung in Sachen brauchen, die sie selbst noch nicht regeln können.
Die Woche hatte ich einige Gespräche mit deren Sozialarbeitern. Viele Eltern sind der Ursprung von Problemen. Die Kinder sind der Spiegel der Eltern.
Benimmt sich ein Junge wie ein Schwein, kannste wissen das der Papa Zuhause auch auf Hausschwein macht. Es gibt 3 Brüder die ein sehr schwieriges Umfeld haben. Hygiene wird bei denen nicht so oft betrieben. Auch deswegen musste ich zu ihren Sozialarbeitern, außerdem brauch der eine endlich einen Test auf ADHS und der andere auf ADS. Mir ist es wichtig das sie dann nicht mit Medikamenten vollgepumpt, sondern dementsprechend gefördert werden. Unsere Möglichkeiten sind da beschränkt, aber ich belese mich schon fleißig wie man dann richtig weiter mit ihnen arbeitet.

Zu meinem Körper.... ich glaube lange hält der nicht mehr durch. Ich hatte die letzte Woche unendliche Rückenschmerzen und konnte meinen linken Arm kaum bewegen. Trotzdem laufe ich rum und versuche anzupacken, wo ich nur kann. 
Alles in mir ist in einem ständigen Kampf gegen sich selbst.

Donnerstag, 14. April 2016

14.03.16

Ich bin unheimlich müde.
Seit 3 Wochen arbeite ich jetzt so 5/6 Tage die Woche. 3 würden mir reichen.
Meine Einschlafprobleme klären sich trotzdem nicht.

neulich:
"Isst du Schwein?"
"Nein, ich esse gar keine Tiere."
"Was bist du? Muslim?"
"Nein."
"Bist du Christ?"
"Nein."
"Aber was bist du dann?"
"Ich bin Paula."
dieses erst erstaunte und dann nachdenkliche Lächeln wollte ich erzeugen

Die Kinder sind Zucker. Ich habe aber bisschen mit meinem Waschzwang zu kämpfen. Aber ich mag meine Sorgenkinder. Die, die ausgeschlossen werden. Die, die anders sind. Nicht wie die Masse. und dabei die aller tollsten ihrer Mitmenschen.
Es gibt ein Mädchen. Saha. dünn/ausgemergelt. Narben von der Flucht zieren ihre Haut. Sie hat 1 mm kurze Haare, sie mussten ihr die abschneiden. Die anderen Kinder haben letzte Woche IHHH gesagt und sie ausgestoßen. Sie sagen auch immer sie ist eine Junge, wegen den kurzen Haaren.
"Das hör ich aber nicht gerne. Warum sagt ihr ihh? Was macht sie so eklig? Und es gibt viele Frauen die kurze Haare haben. Deswegen sind sie nicht weniger Frau. Guckt das Gesicht, wie schön es zu Geltung kommt."
Ich habe die Begrüßung IHH nicht mehr gehört. Wir saßen dann alle zusammen und haben gemalt. Saha hat uns 2 unter einem Kirschbaum gemalt. und sie hat sich von letzter Woche gemerkt, wie die Wolken besser geformt werden.

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Samstag, 9. April 2016

H.

3 Wochen war ich jetzt nicht bei dir. Eigentlich nicht viel. Doch bei dir ist das anders.
Deine Entschuldigung. Mein: kein Problem, hat ja jetzt geklappt.
Unbeschwertheit -  für kurze Momente in deiner Nähe.
Du rauchst wenig - ich viel, aber bin ja auch sehr resistent/konditioniert. alle um uns sind schon in irgendeiner fernen Welt. wir hier, bei uns.
auf dem Balkon ist mittlerweile wenig Platz. Ich sitze da aufm Boden. Die Sonne ist noch stark und wärmt.
Sie strahlt dich an.
ich könnte mich nie an dir sattsehen.

"Ja wir brauchen dann aber später auch ein Frauenanteil."
"Na Paula, Lust mitzukommen?"
"hm weiß nicht, eigentlich nicht. Is mir echt zu weit dahin."
"Wir kiffen bisschen, trinken Bier. Gute Musik gibts da auch."
"haha, was heißt denn gute Musik?"
"Ja stimmt, schade HipHop gibts da nicht."
"na dann bin ich raus" (:

weißt du, dass du der 2. schönste Mensch bist, den ich je gesehen habe?

Nur du wirkst unglücklich, gleich kommt dein Frauchen. Dann ist sie wieder genervt und du parierst.
auch wenn du kein Bock hast - deine Entscheidung.

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Mittwoch, 30. März 2016

29.03.16

Ich stehe auf der Treppe und ziehe die letzten Züge meiner Zigarette.
Dann kommst du mit deiner Mama und deinen 2 Geschwistern um die Ecke.
du siehst mich, ein Strahlen kommt über dein Gesicht. Du fängst an du rennen, dein Bruder auch.
"PAAAAAAAUUULAAAAA!!"
Ich lauf die Treppen runter, komme euch entgegen mit ausgestreckten Armen.
Natürlich bist du schneller und als erstes bei mir. Durch den Schwung wirbel ich dich im Kreis, nehm dich auf mein Arm und du drückst dich fest an mich. Gibst mir Küsse auf die Wange. Dann erreicht uns dein Bruder.
Ich bin für Gleichberechtigung, also kommt auch er noch auf den Arm. 
Da steh ich, 2 Kinder auf dem Arm. Eins rechts, eins links.
Eine Sozialarbeiterein kommt mit eurer Mama und sagt: "Mensch Paula, du bist ja ganz schön stark. Ist dir das nicht zu schwer?"
"Ach nein, überhaupt nicht."
Ich, stark? keine Ahnung. was sagen die Arme? keine Ahnung. ich halte euch. 
Ich weiß nur, dass ich euch nicht fallen lasse, egal ob mein Körper mit macht oder nicht. Solange ich will das euch nichts passiert, passiert auch nichts.
Und so gehen wir, oder besser gesagt ich mit euch aufm Arm, die Treppe hoch.

Donnerstag, 24. März 2016

gesund ungesund

Der Arzt hat versucht mich monatelang zuerreichen.
will aber nicht dahin.
Dann hat er sich doch tatsächlich bei dir gemeldet.
Ich brauche unbedingt eine Blutuntersuchung und ich sollte eh regelmäßig zur Kontrolle.
du redest mir zu. Ich will keine Ärzte mehr. Denkst du wirklich ich bin gesund und müsse da nur mein Blut abgeben und alles ist gut? Untersuchungen führen bei mir entweder zum Krankenhausaufenthalt, oder ich brauche irgendwelche neuen Tabletten/ neue Behandlung.
und dann immer diese Frage: "Wie geht es Ihnen?"
"Ja alles gut, nur bisschen schlapp."
Der Chef persönlich nimmt mir Blut ab.
"Ich weiß Sie mögen keine ärtzlichen Behandlungen, doch bei ihrem Gesundheitszustand ist das nötig. Wir warten erstmal die Ergebnisse ab"
bei meinem Gesundheitszustand ist Notschlachtung nötig, mehr nicht.
Dann der Anrufbeantworter
"Bei Ihrer Blutuntersuchung sind gravierende Nährstoffmängel aufgefallen. Außerdem sind Ihre Leberwerte erhöht. Bitte kommen Sie in unsere Praxis und dann besprechen wir die weitere Behandlung."
fick dich
"Paula, du musst zum Arzt, er wird doch eh nicht locker lassen, bist du da warst."
"Ich will keine Bahndlung, ich habe das schon immer so geschafft, dann schaff ich das auch weiterhin alleine. Ich sitze doch nicht stundenlang rum in einem Raum voller Bakterien um dann zum Arzt zugehen und keine richtige Antwort auf seine Fragen zu haben"
Keine Ahnung wo es mir weh tut oder was meine Beschwerden sind, ich fühle meinen Körper nicht. Er und mein Kopf sind im ständigen Kampf gegeneinander. Die arbeiten nicht zusammen.
aber ich will ja niemanden zur Last fallen, also mach ich mich auf zum Arzt.

Meine tägliche Dosis Tabletten wurde erhöht und ich muss jetzt einmal im Monat ne fette Vitaminspritze intramuskulär abholen. und danach auch noch zum Arzt.
Ich hoffe ihr seid erleichtert, ich bin es nicht. So ein schöner Vitaminmangel kann auch zum Tod führen.

Samstag, 19. März 2016

nachts

01:37 Uhr
Mein Herzschlag ist bei 110. aber es heißt doch acab
5°C und der Regen ist von innen zu hören.
Ich zieh mich an, mach Musik in meinen Ohren und geh raus. Meine übliche Runde in solchen Situationen. Ich schaff sie in 10, 15 oder auch 30 Minuten. Manchmal brauchts mehr und dann gehts runter zum Wasser.
Die Straße reflektiert die Straßenlaternen. Hier und da ist noch Licht durch die Fenster der Häuser zusehen. Meine Kapuze schütze den hinteren Teil meines Kopfes. Mein Gesicht und paar Haarsträhnen werden nass.
Die Hauptstraße fängt an, wo die höchste Wahrscheinlichkeit besteht Menschen zu begegen.
ha und natürlich seh ich entfernt auf meiner Straßenseite eine Gruppe Männer.
Ich zieh die letzten Züge, schnippe den Stummel weg und denke wie jedesmal: Ich sollte das aufheben und wegschmeißen.
Sie kommen an mir vorbei. Alle gucken mich mit einem Lächeln an. Ich glaube sie reden mit mir.
In meinem Ohr höre ich nur Haftbefehl.
"Bin zwar Arier wie Saladin, doch Haft fickt dich du Rassist.
Automatik Machine Guns. Die Uzis sind zwar aus Tel Aviv,
doch Hafti macht für die Achis á la Habibi free Palestine.
Es ist Hafti Abi, achi. Zu nem Schwanz gehört Cojones.
38er an den Eiern, Hurensöhne sind Willkommen."

Bei meinem Tempo sind sie schon hinter mir.
- vielleicht brauchen die Hilfe, wissen den Weg nicht, suchen Alkohol und Zigaretten, oder im besten Fall wollen sie dich umbringen
Ich dreh mich um. Sie stehen noch da und reden wohl mit mir.
Tschüss Hafti
"Ja? entschuldigung, ich hatte Musik gehört."
"Nicht schlimm (: Wir fragten uns, ob du weißt wo hier noch was zum trinken auf hat."
"Ich glaube gar nichts mehr, außer die Dönerbude vorne am Bahnhof. Wenn nicht müsst ihr weiter in die Stadt fahren."
"Wüdest du mit uns kommen?"
"haha, Nein. Gesellschaft ist nicht, dass was ich gerade Suche. Muss los, ich wünsche euch einen angenehmen Abend."
"Schade, aber schönen Abend noch. Wir hätten uns gefreut dich bei uns zu haben."
Ich dreh mich um, mach die Kopfhöhrer rein.
"Wie kann man Leben genießen ohne zu lieben?
Ohne Frieden? inneren Frieden - Holen wir uns lieber große Musik
für den Soundtrack zu einem Film der dein Leben spielt.
Aus deiner Sicht! Erschaffe, wie als Kind mit Playmobil
eine Welt! Und der Grund für eine Einstellung, die
dein Dasein unterstützt anstelle einer Therapie.
Lass lebensmüde sein - entdecken wie das Leben sein kann.
Wenn ich mache, was ich mag ist mein Leben im Einklang!"

02:17 Uhr war ich Zuhause. ohne weitere Vorfälle.
Ach nein, da war noch ein Fuchs der mich bisschen begleitet hat.

Sonntag, 6. März 2016

Komm, lieber Tod


hab mich sehr drauf gefreut.
Große Serie, sympathischer Mann!

schönen Sonntag euch, bleibt stark!

Freitag, 19. Februar 2016

Depression der Dieb

Die Minuten verrinnen zu Stunden. Die Stunden sammeln sich zu Tagen.
Alles fliegt, nichts greif ich.
Einfach da, ohne Kraft da zu sein.
Ohne auch nur ein Funken Motivation. Den Mund hab ich schon seit Dienstag nicht mehr aufgemacht. Für ein schwaches hmm reichts. Sonst nur Kopf schütteln oder nicken.
"Na, hast du gut geschlafen?"
Schulterzucken
"Willst du einen Kaffee?"
Kopfschütteln
"Hey, kannst du nicht reden? Is was mit deinem Hals?"
kurz überlegen...
Kopfnicken

Ich hab die Sprache verschluckt, nichts was raus will. Nichts was raus kann. und zu Schwach die Stimme zu erheben.

Wenn sich jetzt einer denkt: Man reiß dich einfach zusammen. Reden wird schon nicht so schwer sein. -
Ich freue mich, dass du das nicht verstehst. Ich freue mich, dass du das nicht kennst.
und ich hab schon wieder gelogen. Ich kann mich gar nicht freuen.

Mittwoch, 3. Februar 2016

Ich öffne zaghaft die Tür, stecke mein Kopf als erstes rein. Viele Gesichter gucken zurück.
Ich trete ein und entgegen kommen mir neun kleine Menschen, rennen zu mir, umarmen mich. 
"haha, das wird doch nichts, kommt Gruppenkuscheln." und verschwunden bin ich in der Mitte von Kindern.
Aldi drängelt sich zu mir durch und drückt so fest zu, dass ich erstaunt über ihr Kraft bin.
"Ich habe dich so vermisst, warum warst du nicht da?"
"Es tut mir so leid. Ich hab ganz ganz oft an euch gedacht und überlegt was wir tolles machen können. Ich war nur bisschen krank und konnte nicht bis hier hin."
"Na dann bleibst du halt."
lachen
"Du weißt das das nicht geht. Komm ich hab ein Buch mitgebracht. Wollen wir alle zusammen lesen?"



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Dienstag, 26. Januar 2016

pflanzen

Ich finde Pflanzen so unheimlich faszinierend. Alle mögliche Gattungen.
vielleicht waren sie auch immer mein Haustier Ersatz.
selbst wenn ich meine Pflanzen vernachlässigt habe (was schon seit ca. 2 Jahren nicht mehr der Fall war), sie haben es immer wieder geschafft das Tote abzuwerfen und sich neu zu generieren.
dann kommen Knospen oder kleine grüne Sprösslinge.




Früher war ich oft mit meinem Opa im Wald, auch er hat eine Vorliebe für Pflanzen. Durch ihn kenne ich viele Arten beim Namen. natürlich müssen sie auch gegrüßt werden, wenn man an ihnen vorbeikommt.
seit ich klein bin sammel ich vorallem Eicheln, zieh sie auf und pflanze sie dann an wieder in die Freiheit.

pflanzt mehr Bäume!

Samstag, 23. Januar 2016

blau/rot/schwarz

Ich merke wie eine gewisse Wahnsinnigkeit in mir hochkommt.
erinnert mich an Früher
bisschen skrupellos und ein ganz dunkles blutrot im Kopf.

Ich war Donnerstag Blutabnehmen. Die Schwester war so unbeholfen, ich hät am liebsten selbst die Nadel rein gestochen und die Röhrchen voll gemacht.
In einem anderen Leben, wo ich ehrgeizig und erfolgsorientiert bin, wäre ich eine prima Chirogin geworden. 
Am liebsten Kardiologin.
hab kein Herz, muss die anderen aber flicken

Meine bessere Hälfte ist immer noch in Neuseeland.
Sie vermisst mich. So sehr, dass sie bei jedem Telefonat erstmal weinen muss wenn sie meine Stimme hört. Sie will das ich zu ihr komme. Nach Neuseeland
und was will ich?
Dunkelheit und Stille


Dienstag, 19. Januar 2016

19.01.16

was hab ich die letzte Zeit so gemacht?
ich lag apathisch auf meinem Bett. Immer wieder gedacht wie lange ich das noch schaffe. Immer wieder den Gedanken verworfen, weil mir diese Disskusion nichts bringt.
Ja, ich disskutiere oft mit mir. am liebsten glaube ich sogar. aber leider kann das unendlich dauern, wenn ich mich nicht unterbreche.
mein Lebensmotto ist: was ich heute kann besorgen, das verschieb ich stets auf morgen
beschreibt irgendwie mein Wesen (:
gerade denke ich, das ich das nur mache um noch länger über die Sache nachzudenken.
wie hört man auf zu denken? 
mit 3 Schüssen in den Kopf