Freitag, 24. Juli 2015

dunkle Wärme

Irgendwie ist gar nichts gut.
Die Tage verstreichen und ich tue nichts.
Frau Dr. sagt immer das stimmt nicht. Ich tue nicht nichts.
stimmt ich lese, Bücher, Zeitschriften, Internet. Ich höre Musik, viel. Deutschrap.
Ich gucke meine Serien. Rauche, trinke mein Kaffee, Wasser. kiffen.
Mach vielleicht bisschen Haushalt, aber eher nicht. Rede tagelang mit niemanden, gehe tagelang nicht raus.
bleibe hier in meiner Höhle.
umgeben von einer Illusion, die ich nicht mehr lange aufrecht halten kann.
Ich muss raus in diese Welt, will aber nicht.
Nicht unter bestimmten Bedingungen, die selten eine Situation zulassen.
Bald knallts und dann fällt meine Höhle in sich zusammen.
Entweder bin ich dann noch drin oder nicht.

Sonntag, 19. Juli 2015

190715

Gestern bin ich von Potsdam nach Berlin zurück.
Abends angekommen ruft mich meine Seelenschwester an. "Weltuntergang. Kann ich schon früher kommen?"
Nach einer Stunde, alleine zu den Klängen von Disastar, rauchend, rief sie noch mal an und sagte sie würde jetzt los fahren. 
Ich schlug vor zum See bei mir zu fahren und vorher Bier zu kaufen. Sie holte mich dann mit dem Auto ab, fuhren noch bei Kaisers ran und dann zum See.
Wir sprachen viel über ihre Probleme und ich konnte sie wieder auf den richtigen Weg bringen.
"Was würdest du für ein Gefühl sagen?"
"neutralisiert."
" hahaa. ja das bist du wirklich. neutralisierend."

was das für mich heißt weiß ich auch nicht.
lebensfroh macht mich das noch lange nicht.
gras und bier bisschen schon. und rap


Mittwoch, 15. Juli 2015

ick hör dir trapsen

Schon wieder wirkt alles viel kleiner. Ich blicke auf mich herrab und sehen das ich eigentlich nur größer wirke.
Meine Wahrnehmung spielt mir jetzt öfter ein Streich.
Aber das Waschbäcken sieht so tief und niedrig aus. Der Stuhl ist doch auch tiefer und die Schranktüren auch. Mein Körper wirkt so groß, das ich minutenlang nur auf den Boden gucken, weil es so ungewohnt weit weg ist.
Im nächsten Moment ist alles wieder normal. Die üblichen Abstände zwischen Raum und Körper. Kein untypischer großer Abstand zum Boden.
Die Wahrnehmung passt wieder mit der Realität zusammen. Für den Moment

Dienstag, 7. Juli 2015

07.07.

na, alle die 37° gut überstanden?
Ich musste Samstag durch ganz Berlin fahren. mit S.Bahn und Straßenbahn. war richtig schön
überall halbnackte Menschen, die mich komisch angucken. Mich bleichgesicht in Jeans und langem Oberteil. 
Ich will nicht leugnen das mir warm war. Trotzdem aushaltbar.
Als ich alleine in meiner Wohnung war, hatte ich auch nur Top und kurze Hosen an.
Es fing alles mit den Narben an. Niemand soll sie sehen. Ich schäme mich nicht dafür, aber es ist eine Sache die niemanden etwas angeht. Es ist etwas zwischen mir und mir.
Manchmal denke ich, es wäre schön freier rum zu laufen, vorallem an heißen Tagen. Doch so wie es aussieht werden die meisten Narben immer sichtbar bleiben. Zu tief war der Hass, zu tief war das Chaos und zu sehr hat es mich erleichtert.
Es ist wahrscheinlich auch eine Gewöhnungsache. Ich glaube ich laufe jetzt seit 3 Jahren oder so nur bedeckt rum. Klar das es sich komisch an fühlt, dann ohne. 
Ich glaube ich könnte den Blicken auch nicht standhalten. Jetzt schon werde ich teilweise intensiv beäugt. Wenn dann auch noch mehr Haut gezeigt wird, können sich einige Männer ja kaum halten :D
haha is so - jedes halbwegs gutaussehendes weibliche Wesen wird das kennen
Nur manche mögen es an geguckt zu werden. Ich hasse es.
Selbst bei engsten Freunden/Familie is das so.
denke diesen Sommer wird das nichts mehr.
Ich werde mir jetzt einen drehen und halb nackt am offenen Fenster versuchen etwas Farbe zu bekommen. hab jetzt schon kalte Füße