Mittwoch, 18. Februar 2015

ein Tag außerhalb meines fensters

Der Tag begann unspektakulär. Das Handy vibriert. Eilmeldung von Spiegel-Online. Die Attentäter von (charlie habo) haben sich mit einer geisel in eine druckerei verbarikadiert. Einige Minuten später Geiselnahme in einem Supermarkt. Wie dies Aktion geendet hat wissen wir ja alle. . Später war gepplant eine alte Freundin nach vielen Monaten wieder zu treffen.Aufregung genug für einen tag, finde ich ja. Bei dem Treffen sind wie rumgelatscht, e vor Kaffee getrunken, gferedet. Anne kennt Gott und die Welt und im Minutentakt erkennt sie Leute und grüßt, ab und zu bleiben wir auch stehen und führen Gespräche, wie mit zwei ehmaligen Mitschülern von uns. Die ich seit Jahren nicht mehr gesehen hatte. Mehr Kontakt mit MEnschen gehabt als das letzte halbe Jahr zusammen. reicht ja dann auch langsam. Ich fahr nach Hause, zieh meine Jogginghose an und will Nachrichten gucken. Mein Handy vibriert. Ich hatte vor einer Woche einen Freund gefragt wegen Gras, er meinte er meldet sich, wenn er die tage wieder bei einem ticker ist. Dieser Tag war heute. Er könnte morgen vorbei kommen oder ich komm heute zu einem freund von ihm, wo er ist. hmm gras schon heute oder erst morgen? Wir schrieben hin und her, letztendlich haben wir gesagt wir treffen uns vor der wohnung und gehn zu einer bank. Das erstemal seit über einem dreiviertel jahr sitze ich in einer straßenbahn. Die haben jetzt so eine neue elektronische anzeige.später erzählt mir mein freund, dass das schon ziemlich lange so ist. Bei der Hälfte des Weges hält die Bahn an, an dieser Stelle ist aber auch eine Ampel, deswegen war das erstmal nichts ungewöhnliches. Ich hatte Kopfhörer auf und hörte nur meine Musik. Die Gesichter der Menschen veränderten sich alle nach einiger Zeit. Es sah so aus als ob sie alle gleichzeitig meckern würden. kann doch wieder nur was mit der bahn sein, dachte ich mir. Stellte die Musik ab, doch da hörte ich nur noch den Bahnfahrer sagen "benutzen sie bitte die vordere tür als ausgang und achten sie auf die autos." Die Leute in der Bahn regten sich laut stark auf. Da frage ich lieber nicht nach was los ist. Egal den restlichen Weg kann ich auch laufen. Ich lief an der Haltestelle vorbei, an die die Bahn hätte weiter fahren müssen und sah auf der Anzeige "wegen Demonstration eingeschränkter Verkehr." Naja war ja klar das die Straßenbahnfahrer jetzt auch streiken. Das ist okay, ich gönne ihn die kleine Rebellion. Jeh näher ich der Altsatdt komme, meinem Ziel, verdichten sich Polizeiwagen. Das kann doch bestimmt nicht wegen den Straßenbahnfahrern ?! Da sehe ich eine enge Masse von schwarz angezogenes Männer, auch ein paar Frauen darunter, umkreist von Polizisten. Ich verstehe nicht was die sagen, aber ich konnte mir schon vorstellen worum es ging. Ich wollte unbedingt gewissheit über den Grund der Demo. Sucht Menschen die ich fragen wollte. Ich habe es nicht gewagt. Polizisten sahen nicht hilfbereit aus, Passanten schon gar nicht. Etwas vor mir stand eine Polizistin und rauchte ruhig eine Zigarette. Ich sagte " Entschuldigung" und sie drehte sich aufmerksam zu mir um. " worum ging es bei der demo" "naja, hauptsächlich gegen die container für die asybeanträger" sie lächelte beschämend, als gäbe es noch mehr gründe, sie sich aber weigert diese inhaltslosen gründe zunennen. "ah gut ich verstehe schon. vielen dank. tschüss" sie sagte bitte und lächelte zurück. Dann kam ich endlich zu meinem letzten ziel. Nach meine treffen fuhr ich mit der Bahn nach Hause. Die neue elektronische Anzeige im Blick und einen angenehmen Duft aus meiner Tasche in der Nase . Bei meiner Haltestelle hatte zum Glück einer schon Stop gedrückt. Ich war schon, wie immer an der Stelle, am verzweifeln wann ich aufstehen und auf Stop drücken musste. Ich stieg aus, auf meinem Weg muss ich an einem Supermarkt-Parkplatz vorbei. Ich sah wieder mehrer Polizeiwagen und da stand auch ein großer Reisebus, in dem Taschenlampen umher gingen. Eine Gruppe MEnschen stand draußen und wurden durchsucht, während Polizisten das innere des Busses durchsuchten. Nur keine Panik. Paranoia stieg in mkr hoch. Suchen die Drogen? Kommen die auch noch zu Wohnungen? Zu mir? Oder ist vielleicht eine Bombe darin? Immer mit der Ruhe, renne jetzt nicht los. Ich ging schnellen Schrittes nach Hause und hoffte auf ein ruhigen Abend.

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