Dienstag, 27. Januar 2015

Fructoseintoleranz

eine weitere Diagnose, auf der langen Liste.
2013/14 war mein Darm krank.
Mein Kopf auch. Meine Ernährung, gerade in der Zeit, war miserabel. Warum sollte man denn gerade dann auch darauf achten?! :)
Jedenfalls kam nach endlosen Untersuchungen das Ergebnis.
Fructoseintoleranz
Ja, das hieß ab jetzt auf den Körper achten, was verträgt er, was nicht.

Wenn man mal Fructoseintoleranz googelt sieht man schnell, dass es nicht nur heißt auf Obst zu verzichten. Fructose steckt in verdammt vielen Lebensmittel. Vorallem sind in den meisten Produkten irgendwelche Inhaltsstoffe, die Fructose enthalten. Jegliche Fertigprodukte, wie auch einfach nur Nudelteig, enthalten oft solche Inhaltsstoffe. Man muss einfach im Supermarkt sich stundenlang Inhaltsstoffe durch lesen und dann findet man vielleicht eine Marke, die man nehmen kann. In der Anfangszeit musste ich komplett darauf verzichten, jetzt langsam steigern und gucken was geht und was nicht.Verschwinden wird das wahrscheinlich nie mehr.
Doch ihr wisst, meine selbstzerstörerische Art macht auch hier nicht halt. Gerade geht es, aber es gab auch eine Zeit wo ich diese Schwäche gegen mich verwendet habe. Jetzt sieht man mich Äpfel, Weintrauben etc. in mich hineinschlingen mit fatalen Folgen.
Es kommt natürlich auch darauf an wie stark die Intoleranz ausgeprägt ist, aber ihr könnt euch denken, dass ich nicht zu den Glücklicheren zähle.
Eine gute Sache hat das Ganze : Ich muss lernen auf meinen Körper zuhören, ihn zu spüren. Was passiert gerade wo in meinem Körper??
Medizin fasziniert mich gerade umso mehr und der menschliche Körper erstaunt mich immer wieder.

Dienstag, 6. Januar 2015

06012015

Ich hab mir gerade ältere Bilder an geguckt und Dinge die ich geschrieben habe, wo ich wirklich stark unter der ES gelitten habe.
Ich wollte mal ein ES Update hier machen XD
Also 2014 hatte ich ja eine längere Krankheit mit meinem Darm und war sehr eingeschränkt mit dem Essen. Ich war zu schwach Sport zu machen, zu schwach ständig zu rechnen. Kalorien. Fett. Das sinnlose wiegen nach jeder Essenszufuhr. Es war einfach zu viel. Außerdem wurde mein Gewicht ständig kontrolliert um Krankenhaus und beim Arzt. Dieses ständige Thema um meine Figur und Gewicht wurde mir zu viel. 
Ich bin mehr als ein Gewicht.
Dann wurde bei mir eine neue Krankheit diagnostiziert, auf die ich in einem separaten Post noch eingehen werde. Sie hat auch mit Ernährung zu tun und ich bin so eingeschränkt wie nie. Das was mir noch an Nahrung bleibt wollte und will ich nicht noch mehr reduzieren, meine Angehörigen noch mehr zur Last fallen. Die ES schlummert im Hintergrund. Sie ist da, aber ich halte es auf einem besseren Level als früher. Das Gewicht versaut mir nicht mehr den Tag, das schaff ich schon so ganz gut. Die Depressionen und andere Sachen sind stärker und haben dadurch auch die ES verdrängt. Man kann es so oder so sehen. Natürlich sagen meine Ärzte, ist mein Gewicht noch immer zu niedrig. Andere Körperliche Symptome sind noch immer vorhanden, doch psychisch fühle ich mich von der ES befreit. oder befreiter
Ich will immer noch abnehmen, dünner werden und schließlich komplett verschwinden, aber all die Sachen sind eher Symptome einer anderen psychischen Krankheit.
Keine Ahnung wie es in ein paar Monaten aussieht. Gerade ist mein Gewicht auf dem tiefsten Stand seit einem Jahr oder so und gleich kommen wieder Rückschlüssen von außen, es sei wegen der ES. Nein ist es nicht.

Montag, 5. Januar 2015

"Wir akzeptieren dass, was wir zu verdienen glauben. "

Jede Form von Dissziplin war mir zu viel.

+++

.. hmm kann ja nichtmal sagen ist scheiße oder?! :D
Ich weiß nicht wann es anfing, aber so vor 4 Jahren denke ich. Irgendwann wurden die Enttäuschungen einfach zu groß, mein Umfeld war sehr instabil und ich lernte Gefühle zu unterdrücken. Baute eine Mauer, die so hoch und breit ist, dass mittlerweile keiner mehr eindringen kann. In den letzten Jahren bereue ich diese Entscheidung, doch ich bin zu faul und auch zu sicher (?), als dass ich die Mauer einreißen würde.
Wenn ich Blogs lese, wo jemand gerade sich getrennt hat oder undglücklich verliebt ist, werde ich sehr neidisch. Ich war vor der ganzen kalten Zeit auch verliebt, glücklich, traurig, verletztlich
Doch wie sich das angefühlt hat weiß ich nicht mehr.
Ich weiß, Liebeskummer ist sehr schmerzhaft und kann dich umbringen, aber ich würde so gerne diese Schmerz empfinden, als den Schmerz, den ich mir selbst antue um überhaupt etwas zu fühlen.
Vermissen gehört auch dazu, es kann schrecklich sein, aber auch umso schöner wenn man sich dann wieder trifft. Das innerliche Verlangen nach etwas.... es zeigt einen den Weg, den man geht, doch wenn alles dunkel und schwarz-weiß ist, wo soll ich hin?